Kinder in Trauer
03
JAN
2018

Mein Kind soll noch nicht über Tod sprechen

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Kommunikation mit Kita-Eltern in Krisen rund um das Thema Sterben, Tod und Trauer
– für pädagogische Mitarbeiter/innen in Kindertagesstätten –

VERTIEFUNGSmodul für Teilnehmer/innen des Workshops Wie lange dauert Totsein? (oder eines Einführungskurses bei einem anderen Anbieter)

KIT_7_Maria_TrautWenn in der Kita ein Kind, eine Mitarbeiterin oder ein Elternteil eines Kindes gestorben ist, brauchen nicht nur die Kita-Kinder eine besondere Begleitung und Achtsamkeit. Auch die Eltern sind verunsichert, machen sich Sorgen, wie viel ihr Kind von all dem verkraften kann. Verbunden mit dem Wunsch, das Kind auf keinen Fall

zu belasten. Für das gesamte Team stellen sich viele Fragen: Wie viel dürfen und wie viel sollten wir mit den Kindern besprechen?  Wie viel Transparenz brauchen die Eltern, damit sie unsere Vorgehensweise verstehen? Wie schaffen wir es, alle an einem Strang zu ziehen – zum Wohle jedes einzelnen Kindes? und vieles mehr.

Der Workshop deckt Möglichkeiten auf, Elternarbeit in der Kita so zu gestalten, dass Kinder, Eltern ebenso wie das Team sich miteinander sicher fühlen können im Umgang mit dem Thema Tod und Trauer.

Schwerpunkte zum Beispiel

  • Schweigepflicht und offener Umgang mit den Kindern – wie passt das zusammen?
  • Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Ängsten, Sorgen der Eltern
  • Hilfreiche Impulse für Gespräche mit Eltern
  • Mögliche Inhalte für einen Elternabend
  • Praktische Übungen / Erfahrungsaustausch

 

Dozentin:
Maria Traut, Trauerbegleiterin (ITA e.V.) in unserem Zentrum, Heilpädagogin
Referentin für das Thema Kinder und Jugendliche begegnen dem Tod
Langjährige (Leitungs-)Erfahrung in der Kita-Arbeit

 

Über den Autor
Barbara Heling ist 2. Vorsitzende des Vereins und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit