Kinder in Trauer
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MRZ
2017

Kann das jetzt auch bei uns passieren?

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(Foto : S. Hofschlaeger_pixelio.de )

– für pädagogische Mitarbeiter/innen in Kitas und in Grundschulen –

Todesnachrichten können, auch wenn sie aus dem entfernteren Umfeld kommen, eine große Beunruhigung auslösen.
Wenn etwa ein Mitschüler, die Erzieherin in der Kita, der Vater eines Kita-Kinds, der Fußballtrainer oder die Schulleiterin auf einmal nicht mehr da ist. KIT_7_Maria_TrautBesonders bei einem plötzlichen Tod – durch Unfall, Suizid oder durch eine Gewalttat, bei einem Attentat: Die Nachrichten oder Gerüchte verbreiten sich in Windeseile und machen auch vor den Kindern nicht Halt, deren Sicherheitsgefühl in der Welt dadurch besonders ins Wanken geraten kann.  Ganze Klassen, Kitagruppen oder Sportvereine sind erschrocken, gelähmt. Der Verlust ist dann einerseits kollektiv, andererseits aber auch bei jedem Betroffenen individuell unterschiedlich. Die Trauer mischt sich mit der Angst: Kann uns – unserer Gruppe, unserer Familie, unserem Verein – so etwas jetzt auch passieren? Die Erwachsenen stehen vor der Frage, wie sie mit solch fundamentalen Verunsicherungen umgehen können.

Im Vortrag wird die besondere Situation von Kindern nach solchen Schreckensnachrichten beleuchtet. Es werden konkrete Möglichkeiten für Kita, Schule, und (Sport-)Vereine aufgedeckt zum hilfreichen Umgang mit Kindern in dieser besonderen Situation.

Dozentin      Maria Traut, Trauerbegleiterin (ITA e.V.) in unserem Zentrum, Heilpädagogin / Referentin für das Thema Kinder und Jugendliche begegnen dem Tod

Teilnehmerzahl maximal 50

 

 

Über den Autor
Barbara Heling ist 2. Vorsitzende des Vereins und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit