Kinder in Trauer

Zurzeit arbeiten acht Trauerbegleiterinnen für das Hamburger Zentrum.

Alle Trauerbegleiterinnen kommen aus einem pädagogisch-psychologischen Grundberuf mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen, beispielsweise aus der Palliativarbeit, Supervision, Beratung, Kunsttherapie etc.

Zusätzlich erwarten wir, dass unsere Kolleginnen eine berufsbegleitende Trauerbegleitungsausbildung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfolgreich absolviert haben.

Christina Richter
Psychologische Beraterin
Trauerbegleiterin

„Mit viel Freude berate ich Erwachsene, Kinder und Jugendliche nach einem Trauerfall und begleite sie in ihrem Trauerprozess – im Einzelkontakt und in Gruppen. Hierbei begegne ich ihnen mit Offenheit, Empathie und Wertschätzung. Im geschützten Rahmen können sie ihren ganz eigenen Weg der Trauer beschreiten. Dabei steht im Vordergrund, dass die Trauer etwas ganz Natürliches ist und gelebt werden darf.“

Inga Unkrig
Heilpädagogin
Trauerbegleiterin

„Ich bin Heilpädagogin und gehöre seit 2014 zum Team des Zentrums für Kinder und Jugendliche in Trauer. Mir liegt sehr am Herzen, den jungen Menschen eine vertraute Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich geschützt und „wohlfühlen“. Gleichzeitig möchte ich ihnen den Raum bieten, ihre Trauer nicht nur in Worten, sondern auch im kreativen Tun und im Spiel auszudrücken.“

Leenke Zander
Dipl. Kunsttherapeutin
Trauerbegleiterin

„Seit 2012 begleite ich junge Menschen auf ihrem persönlichen Trauerweg, junge Erwachsene im kreativen Trauertreff, Kindergruppen und Jugendliche in Einzelberatungen. In der kreativen Arbeit erfahre ich viel über die Bilder, die sich Kinder und Jugendliche machen, über die Orte, an denen die Menschen sind, die gestorben sind. Aus der Sicht eines Kindes können wir so viel Bestärkendes lernen, das ist ein großes Geschenk meiner Arbeit!“

Maria Traut
Erzieherin
Trauerbegleiterin

„Seit 2002 berate und begleite ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Trauer. Vor allem die Gruppenarbeit ermöglicht Begegnung und Austausch mit Gleichaltrigen, die ein ähnliches Schicksal verbindet: der Tod eines geliebten Menschen. Darüber hinaus gebe ich Fortbildungen für Mitarbeiter/innen in Kitas und Schulen, um sie im Umgang mit trauernden Kindern und Jugendlichen zu stärken.“

Verlässlichkeit

Auf unser Team können sich Betroffene verlassen. Wir rufen zurück, wenn wir einmal nicht direkt Ihren Anruf entgegen nehmen können. Wir verabreden persönliche Beratungsgespräche zeitnah, so dass Sie nicht lange warten müssen. In Notfällen - und wenn Sie es möchten - kommen wir auch zu Ihnen. Wir ermöglichen schnellstmöglich die Teilnahme an einer Trauergruppe und verweisen bei Bedarf an andere Unterstützungsmöglichkeiten.

Professionalität

In der Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen setzen wir auf das Prinzip Professionalität, weil wir der festen Überzeugung sind, dass kindliche Trauer über Empathie und Zuwendung hinaus das Fachwissen über Verlaufsformen, Krisen, Symptomatik und den hilfreichen Umgang damit benötigt. Wir legen Wert auf einen hohen professionellen Standard in der inhaltlichen Arbeit - der Beratung und der Trauerbegleitung - und bei der Gestaltung und Umsetzung der internen Verfahren und Abläufe. Davon profitieren die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien, aber auch Kitas, Schulen und Firmen, die uns um Unterstützung bitten.

Vernetzung

Unserer Satzung entspricht es, dass wir mit sozialen, therapeutischen und medizinischen Einrichtungen in Hamburg und Umgebung zusammenarbeiten. Wir kooperieren mit dem Kriseninterventionsteam des DRK Hamburg-Harburg bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die durch den plötzlichen Tod eines nahen Angehörigen betroffen sind. Mit dem Malteserhilfsdienst e. V. / Hospizzentrum Volksdorf führen wir gemeinsam seit einigen Jahren Trauergruppen durch. Wir verweisen - wo nötig - an Therapeuten und weitere Beratungsstellen.