Kinder in Trauer

Wir danken Michael Dudok de Wit dafür, dass wir seinen preisgekrönten Film „Father and Daughter“ hier verlinken dürfen. Sehr empfehlenswert 7 Min.)!

 

Trauer ist ...

... die Reaktion auf ein schmerzhaftes Erlebnis wie Verlust oder Tod. Besonders, wenn man einen geliebten wichtigen Menschen verliert, ist die eigene Welt nachhaltig erschüttert. Nichts ist mehr wie es war.

Die widersprüchlichen, wechselnden Gefühle und Gedanken können verunsichern:
Wut, Ärger, Angst tauchen auf neben Traurigkeit und Sehnsucht.
Auch der Körper kann reagieren, z. B. mit Schlafstörungen, Rücken- und Kopfschmerzen oder Appetitlosigkeit.

Trauern braucht Zeit

Betroffene schwanken zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen Bewahren und Neuorientieren.


Wie lange ein Mensch trauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die Umstände des Todes sowie die Persönlichkeit des Betroffenen spielen dabei wichtige Rollen.

Unbewältigte Trauer ...

... kann seelische und körperliche Folgen für die Gesundheit haben.

Langfristig können daraus psychosomatische Krankheiten, Bindungsprobleme, Angstneurosen oder sogar eine Suizidgefährdung entstehen.

Trauer muss gelebt, ausgedrückt und verarbeitet werden – und jeder Mensch wählt dafür seinen Weg, seinen Rhythmus und braucht seine Zeit.