Kinder in Trauer
05
JUL
2017

„Nicht allein damit zu sein, tut gut.“

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Wir haben mal wieder unsere Kinder und Jugendlichen sowie die Eltern befragt: wie es ihnen bei uns ergeht und ob sie das bekommen, was hilfreich für sie ist. Die Ergebnisse sind wieder sehr gut – worüber wir uns immer wieder wirklich sehr freuen!

Die grundlegende Frage, nämlich ob die Kinder sich von ihren Trauerbegleiterinnen „gut verstanden“ fühlen, bewerten sie mit (der Note) 1,2. Auch werden die Treffen weiterhin als sehr hilfreich empfunden (1,2). Die „schlechteste“ Note erhalten wir (wieder) bei der Frage, ob die Treffen häufig genug stattfinden: Da reicht es nur zu einer 1,6 („Ich möchte öftere Treffen!“).

Aber weil die Kinder den ganzen Tag in der Schule sind, können die Gruppen frühestens um 16 Uhr beginnen. Und da wir parallel mehr Gruppen (insgesamt 7) als Nachmittage haben, muss es ein 14-täglicher Turnus sein. Als kleinen Ausgleich bieten wir deshalb hin und wieder zusätzliche Workshops an, die sich an bedeutsamen Themen in der Gruppe orientieren, zum Beispiel „Wie helfe ich mir an besonders schlechten Tagen“.

Anregungen haben wir ebenfalls bekommen: Die jüngeren Kinder wünschen sich etwa „längere Bastel- und Spielzeiten“, von den jungen Erwachsenen wurde der Wunsch geäußert, „dass wir mal über Depressionen reden“.

Auch die Eltern haben das Gefühl, sehr gut aufgehoben zu sein mit ihren Anliegen (1,0). Sie sind mit der Organisation der Treffen sehr zufrieden und empfinden die gebotene Unterstützung für sich und ihr Kind als ausgesprochen hilfreich.

Die Gesamtbewertung (Note 1,3) ist sogar noch besser als im Vorjahr – das bestärkt uns sehr. Und es entspricht dem Gefühl, das wir selbst aus den Treffen mitbekommen – im doppelten Wortsinn.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

Über den Autor
Barbara Heling ist 2. Vorsitzende des Vereins und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit